Inhaltliche und formale Präzision, eine schlüssige Argumentation, eine klare Darstellung der Forschungssituation – wissenschaftliche Texte verlangen Sorgfalt bis ins Detail.
Das Lektorat macht auf Unstimmigkeiten im Text aufmerksam, beseitigt Wiederholungen und sorgt für die sprachliche und formale Korrektheit (inkl. Anpassung an die Stylesheets von Institutionen und Verlagen). Ob Sammelband, Monografie oder Aufsatz – ich helfe dabei, komplexe Forschung so zu präsentieren, dass sie nicht nur überzeugt, sondern auch fesselt.
Gern stehe ich Ihnen auch als Sparringpartnerin zur Verfügung und helfe, den Gang der Argumentation zu klären, vielleicht auch wieder in den Fluss zu kommen, wenn das Schreiben gerade stockt: spiegelnd und nachfragend, einfühlsam und motivierend.
Auf Wunsch unterstütze ich Sie darin, Ihre individuelle Stimme als Autor*in im Wissenschaftsbereich zu klären. Auch ein wissenschaftlicher Text darf elegant und überraschend sein.
Ich verfüge über umfangreiche Erfahrung im Wissenschaftslektorat seit 1993. Die vielfältigen Schwierigkeiten beim Schreiben sind mir auch aus meiner eigenen Dissertation vertraut – vielleicht fühlen sich die Teilnehmenden meiner Schreibworkshops für Promovierende deshalb so gut verstanden. Als Dozentin der Fortbildung „Wissenschaftslektor*in“ des Verbandes der freien Lektorinnen und Lektoren gebe ich meine Erfahrung an Lektoratskolleg*innen weiter.
Publizierte wissenschaftliche Texte (nur Monografien und Sammelbände)
Séverine Marguin, Henrike Rabe, Wolfgang Schäffner, Friedrich Schmidgall (Hg.), Experimentieren: Einblicke in Praktiken und Versuchsaufbauten zwischen Wissenschaft und Gestaltung
Lektorat (2019)
Pirkko Rathgeber, Bewegungsfiguren. Über die Bewegung der Strichfigur in der Zeichnung und ihre Bedeutung für den Zeichentrickfilm
Lektorat (2019)
Constanze Fröhlich, Martin Grötschel, Wolfgang Klein; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Abecedarium der Sprache
Lektorat (2018)
Shelly Zer-Zion, Habima. Eine hebräische Bühne in der Weimarer Republik
Übersetzungslektorat (2016)
Sonja Walch, Triebe, Reize und Signale. Eugen Steinachs Physiologie der Sexualhormone. Vom biologischen Konzept zum Pharmapräparat, 1894–1938
Lektorat (2016)
Margret Graf, Erinnerung erschreiben. Gender-Differenz in Texten von Auschwitz-Überlebenden. Mit einem Vorwort von Ruth Klüger
Lektorat (2015)
Lore Knapp, Formen des Kunstreligiösen: Peter Handke – Christoph Schlingensief
Lektorat (2015)
Nick Haffner und Hendrik Quast (Hg.), Research Environments. Das Bewerten und Verwerten künstlerischer Prozesse
Lektorat (2015)
Kirsten Prinz, Brüchiges Gedächtnis. Der Genozid an den Armeniern in Texten von Edgar Hilsenrath, Zafer Şenocak und Esmahan Aykol
Lektorat (2015)

© Büro für Texte | Dr. Dagmar Deuring | 2026
Webdesign & Progammierung: Irvandy Syafruddin